24/04/2026
Viele Modelabels setzen ihre Kundenpreise viiiiiel zu niedrig an. Ich erlebe es nicht selten, dass Kundinnen mit H&M-Preisen konkurrieren wollen.
Aber wenn der Verkauf mit diesen Preisen startet zeigt sich das Problem nicht sofort. Erstmal einen Einstieg finden - denken viele Labelinhaber, einen Kundenstamm aufbauen.
Doch spätestens bei der nächsten Produktion wird klar:
Die Marge reicht nicht. Oftmals steigen die Preise für Rohstoffe und vorallem Zutaten, die vorher so geringe Marge geht gegen Null. Marketingarbeit kostet viel Zeit und kann aufgrund des fehlenden Gewinns, nicht wie geplant ausgelagert werden.
Und plötzlich arbeitet man mehr – aber verdient weniger. Leider erlebe ich das immer wieder. Wenn du jetzt aber an den Endverkaufspreisen drehst, verlierst du deine "Stammkundschaft". Ein Teufelskreis.
Was oft unterschätzt wird:
Dein Preis muss nicht nur dein Produkt tragen,
sondern auch die Entwicklung, Fehlversuche, Kommunikation und Wachstum. Du baust etwas Neues und vielleicht einmaliges auf, das darf auch einen Wert haben.
Wenn du zu knapp kalkulierst, finanzierst du dein eigenes Label mit. Und genau das ist kein nachhaltiges Geschäftsmodell.
❓ Die Frage ist also nicht:
„Was sind meine Kunden bereit zu zahlen?“
Sondern:
„Was muss mein Produkt kosten, damit mein Label bestehen kann und welche Zielgruppe trägt das mit?“
💡 Wenn du unsicher bei deiner Preisgestaltung bist, lass uns das gerne gemeinsam durcharbeiten. Schreib mir dazu eine DN oder einen Kommentar mit "Kosten" und ich melde mich bei dir! Gerne auch per Email an: [email protected]