07/07/2026
𝗧𝗲𝗻𝗻𝗶𝘀, 𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘀𝘀𝗲 𝗦𝗽𝗼𝗿𝘁 - Sinnbild für Eleganz, Fairness und grossen Wettkampf. Gerade finden wieder «The Championships» im All England Lawn Tennis and Croquet Club im Südwesten Londons statt – zum 139. Mal seit 1877.
Nirgends sonst wird mein Lieblingssport auf so gediegene Weise zelebriert. Dieses Turnier ist der Inbegriff für alle Tennisfans. 🎾
Es wird wie es sich gebührt ganz in Weiss gespielt. Die schöne Anlage mit den frischen grünen Courts trägt das ihre bei zur grossen Bühne, wo die besten Tennisspieler der Welt gegeneinander antreten. 🥇
Die Turniergeschichte ist geprägt von Legenden, zu den frühen zählen beispielsweise René Lacoste («le crocodile») 🐊 oder Fred Perry. Zu den Idolen meiner Jugend gehören Martina Navratilova, Chris Evert, Björn Borg, John McEnroe. Darauf folgen Pete Sampras, Roger Federer, Novak Djokovic, Serena Williams und jetzt sind es Jannik Sinner und Carlos Alcaraz.
Es ist jedes Mal eine wahre Freude, einen der hochstehenden Matches zu verfolgen, die Stimmung vor Ort ist einmalig. Was für ein herrlicher Kult diese Veranstaltung doch immer wieder liefert - mit viel Stil, viel englischem Charm und jedes Jahr neuen tollen Geschichten. Wie auch jetzt wieder mit Arthur Fery, dem jungen Engländer aus der Nachbarschaft in Wimbledon, der es als Wildcard-Teilnehmer bereits mindestens bis in den Viertelfinal eines der vier grössten Turniere der Welt geschafft hat. 👏
Übrigens: absolut sehenswert für alle eingefleischten Tennisanhänger, und Zeugen der typischen grossen Rivalitäten, die in Wimbledon immer wieder für Höhepunkte sorgen :
1. die sehr gut gemachte neue Netflix-Dokumentation über die gemeinsame Geschichte von Martina Navratilova und Chris Evert
2. die Schlussphase des unvergessenen, epischen und längsten Endspiels aus dem Jahre 2008, welches zwischen Rafael Nadal und Roger Federer seinen Lauf nahm und welches schliesslich der Spanier bei schwindenden Lichtverhältnissen für sich entschied… 👍