20/08/2026
Meine Hündin Josie* hat ihren Ball unter den Schrank geschoben. Sie schaut mich an, macht auf sich aufmerksam und bittet mich auf ihre Weise um Hilfe.
Ich verstehe, was sie möchte, reagiere darauf und hole ihr den Ball hervor. Danach kann sie weiterspielen.
Eigentlich eine ganz kleine Alltagssituation. Und gleichzeitig steckt darin so viel von dem, was für mich ein gutes Zusammenleben mit Hunden ausmacht:
Wir kommunizieren. Wir kooperieren. In einem echten Dialog.
Kommunikation mit Hunden ist keine Einbahnstraße. Es geht nicht nur darum, dass mein Hund nur auf meine Signale hört und tut, was ich von ihm möchte. Genauso wichtig ist für mich, seine Signale wahrzunehmen und darauf zu reagieren.
Denn jedes Mal, wenn ich Josie in solchen Situationen ernst nehme, macht sie eine wichtige Erfahrung:
Mein Mensch hört mir zu.
Mein Mensch versteht mich.
Und wenn ich Unterstützung brauche, kann ich mich an meinen Menschen wenden.
So entsteht Vertrauen. Und genau daraus wächst für mich echte Kooperation. Nicht aus Gehorsam und Unterdrückung, sondern aus Beziehung und Gegenseitigkeit.
Es entsteht ein Miteinander, in dem beide Seiten kommunizieren dürfen und sollen.
*Josie ist mein Seelenhund. Und gleichzeitig als französische Bulldogge eine Defektzucht. Beides darf wahr sein. Mehr darüber in meinem Blog und regelmäßig in den Beiträgen.