22/10/2024
Was wäre, wenn du die Wickelzeit nicht nur für das Wechseln von Windeln nutzt, sondern den Wickeltisch in einen Entwicklungstisch verwandelst? 🎉
Ich kenne den Struggle von Familien, dass gerade in den ersten Monaten, wenn die Wachzeiten zwischen Milchmahlzeit und Schlummerland noch so kurz sind, oft die Zeit für die wichtigen Entwicklungsabenteuer zu fehlen scheint.
Aber hej, wenn du dich von der Idee verabschieden kannst, „schnell mal eben zu wickeln“, und stattdessen deinen Mini bei der Pflege ganz natürlich in verschiedene Positionen bewegst, wird das den Stress reduzieren, gleich noch Tummy Time oder Seitenlage einbauen zu müssen, während dein kleiner Schatz schon wieder halb in den Seilen hängt.
Statt das Wickeln hastig abzuhaken, kannst du alles etwas langsamer angehen und deinem Mini von Anfang an vermitteln, dass unser Körper etwas Wertvolles ist, für das wir uns Zeit nehmen. Körperzeit bewusst zu leben, unterstützt die Körper- & Raumwahrnehmung und das Ankommen im eigenen Körper & der Welt. Dein Baby wird dir das Tempolimit auf jeden Fall danken! Denn weniger schnelle Ortswechsel bedeuten weniger Stress für alle. Und weniger Stress für euch bedeutet mehr Zeit für die schönen Momente! 🌈
Die Wickelzeit wird so zu einer entwicklungsfördernden Nackidaizeit. Denn wenn du bewegst wickelst, also dein Baby in unterschiedliche Positionen drehst, wird nicht nur die neuromotorische Entwicklung angeregt, sondern auch der Darm in Schwung gebracht. Und Bewegung macht auch die Kleinsten happy.
Wenn dir jetzt als Ersti-Mama das Argument in deinem Kopf umherflattert: „Ja, aber das macht man im Alltag nicht!“, dann lass uns mal ehrlich sein: Warum denn nicht? Warum ist es so wichtig, schnell wieder im Wohnzimmer zu sein?
❤️ Bewegtes Wickeln hilft kleinen Faultierchen in die Aktivität & verringert Bewegungssackgassen.
❤️Bewegtes Wickeln macht es unruhigen Babys leichter, da sie nicht "still halten" müssen.
❤️Bewegtes Wickeln verbindet, denn es ist Teamwork von Groß & Klein und kann Wickelstreik reduzieren.