16/07/2026
Wie ist paw entstanden?
Vor anderthalb Jahren habe ich nach über 20 Jahren meinen Job gekündigt.
Nicht weil ich einen perfekten Plan hatte.
Sondern weil ich das Gefühl hatte, dass ich das hier zumindest versuchen muss.
Am Anfang dachte ich, ich brauche nur den perfekten Handschuh und für alles andere hole ich mir dann Profis.
Heute sehe ich das etwas anders.
Ich brauche genau einen Profi.
Und den habe ich.
Er setzt meine Ideen und Wünsche in Handschuhform um.
Vieles andere habe ich mir selbst beigebracht.
Nicht perfekt.
Aber gut genug, um weiterzugehen.
Und vor allem so, dass es sich mittlerweile wirklich nach mir anfühlt.
Lange dachte ich, eine Marke müsse so aussehen wie andere erfolgreiche Marken.
Heute glaube ich das nicht mehr.
paw muss nicht wie jemand anderes klingen oder aussehen.
Es muss sich nach paw anfühlen.
Am Anfang wusste ich vor allem, wie paw nicht sein soll.
Nicht laut.
Nicht bunt.
Nicht künstlich.
Heute weiß ich viel besser, wie paw sein soll.
Ruhig. Aufgeräumt. Wesentlich.
Die letzten Monate waren deshalb nicht nur eine Reise zu eigenen Torwarthandschuhen.
Sondern auch eine Reise zu mir selbst.
Ich habe Dinge gemacht, die ich fast mein ganzes Leben vermieden habe.
Und aufgehört, immer auf den perfekten Moment zu warten.
Und genau dadurch ist etwas entstanden, das sich zum ersten Mal komplett nach mir anfühlt.
Das Arbeiten fühlt sich dieses Mal anders an.
Oft sogar so, dass ich es gar nicht als Arbeit wahrnehme, obwohl es ein wichtiger Teil meines Lebens geworden ist und gerade in den stillen Phasen viel passiert.
paw ist deshalb nicht einfach eine Marke.
Es ist die Konsequenz aus vielen Jahren im Tor, vielen Gedanken, einigen Umwegen und der Entscheidung, es endlich zu machen.
Und vielleicht auch die Erkenntnis, dass ich nicht alles wissen muss, bevor ich anfange.
paw bringt viel Ruhe mit sich.
Und genau das fühlt sich für mich richtig an.
Ich kenne noch nicht jede Antwort.
Aber ich kenne die Richtung.
Und das reicht mir mittlerweile.
Danke, dass du dabei bist.
Patrick