31/12/2015
Giftquellen die Sie im Haushalt vielleicht haben und von ihrer möglichen Gefahr nichts ahnen!
Wussten Sie, daß jedes Jahr ca 100.000 Unfälle in Deutschland mit giftigen Stoffen, bei Kinder passieren??? In den meisten Fällen sind Reinigungsmittel und Medikamente im Haushalt dafür verantwortlich. Kleinkinder verwechseln oftmals Haushaltsmittel und Medikamente mit Süßigkeiten oder andere Lebensmittel. Wir möchten Ihnen gerne ein paar Giftstoffe nennen, die Sie Zuhause haben und eventuell nicht wissen wie gefährlich sie sein können.
Quecksilber
wurde früher für Thermometer verwendet, heute findet man es in Energiesparlampe (oder Kosmetika wie z. B. Bleichsalben und Sommersprossensalben.)
Solange die Energiesparlampe in Ordnung ist und kein Quecksilber aus ihr entweichen kann besteht keine Gefahr. Falls doch eine kaputt gehen sollte wird Vorsicht geboten, den Quecksilber ist hochgiftig. Es kann die Entwicklung des Gehirns negativ beeinflussen und Gehirnzellen schädigen. "Quecksilber ist dafür bekannt, dass es ernsthafte Schäden anrichtet, vor allem bei Föten und Kindern" Zitat von Lisa Sykes die Vorsitzende der Koalition für quecksilberfreie Medikamente. Ganz wichtig!!! Zerbricht Ihnen eine Glühbirne öffnen Sie die Fenster und verlassen Sie diesen Raum ca für 10 - 15 Minuten erst danach die Scherben entfernen. Verpacken Sie die Reste luftdicht z.B in ein Schraubglas und gebe es dann auf den Wertstoffhof oder am Schadstoffmobil zur fachgerechten Entsorgung ab.
Anilin / Paraffine
fast jede Mama besitzt es Zuhause Sie fragen sich was? Die Antwort lautet Lippenstift. In einigen Lippenstiften ist laut Ökotest Anilin nachweisbar, dieser Zusatzstoff ist krebserregend. Aber auch andere Schädliche krebserregende Stoffe wie z.B.Paraffine ( Paraffin ist ein Abfallprodukt der Erdölindustrie) und synthetische Stoffe sind in Lippenstiften enthalten. Lutscht man ihn von der Lippe ab, gelangen die Stoffe in den Körper und können sich in Leber Nieren und Lymphknoten anreichern.
Baldrian
ist bei richtiger Dosierung ein altes, natürliches Hausmittel gegen Nervosität und Schlafprobleme. Doch nimmt man das Naturheilmittel in zu großen Dosen, kann sich das Schlafproblem verschlimmern. Auch kann es zu Bauchschmerzen, zittrigen Händen und Nierenprobleme führen.
Johanniskraut
ist eine Pflanze die gegen Depressionen hilft, doch bei Überdosis kann es zu ständige Müdigkeit kommen. Auch Halluzinationen und Psychosen sind nicht auszuschließen.
Pilze
Schimmelpilze lagern sich besonders häufig in Geschirrspülmaschinen ab. Unter den Gummiabdichtungen fühlen sie sich besonders wohl. Für Menschen mit schwachem Immunsystem können die Pilze zur Infektions-Gefahr werden, im schlimmsten Fall kann es zu Blutvergiftungen kommen. Experten raten daher, mindestens einmal im Monat einen Spülgang mit 65 Grad durchzuführen.
Raumdüfte
Lufterfrischer und Raumsprays stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein und Allergien auszulösen. Im Auftrag des Deutschen Allergie und Asthmabundes hat Umweltanalytiker Andreas Winkens verschiedene Raumdüfte untersucht. 80 Prozent der Proben wiesen sehr hohe Mengen Limonen-Konzentration auf, einem Aromastoff, der Allergien auslösen kann. In einer Probe fand er sogar den krebserregenden Zusatzstoff Benzol. Lassen sie Lufterfrischer also lieber weg und lüften sie stattdessen häufiger.