28/07/2017
Eine kleine Zusammenfassung des Weidener Seifenkistenrennens:
Herzlichen Dank an die beiden Fahren Wolfgang Kraus und Tobias Stadler, grandiose Leistung die Ihr abgeliefert habt.
Dem Orgateam von Weiden ist bunt und den Leuten vom Jugendzentrum Weiden auch vielen Dank für die super Organisation. So ein Event erfordert jede Menge Planung und ist mit einem Haufen Arbeit verbunden. Das konnten wir am eigenen Leib erfahren als wir schon am Samstag mit vielen hochmotivierten Helfern die 3000 Reifen entlang der Strecke verlegten.
Der Ablauf am Renntag funktionierte Reibungslos und was an Menschenmassen da war hätte im Vorfeld wohl keiner erwartet.
Für uns begannen die Vorbereitungen Anfang Mai. Wir hatten uns als Ziel gesetzt vorne mit dabei zu sein, aber wie die meisten, die Sonntag mit uns antraten hatten wir auch keine Ahnung wie man eine Seifenkiste baut. Also wurde im Internet recherchiert, gebastelt, umgestaltet, neugebaut usw. eine Woche vor dem Rennen hatten wir einen "kleinen" Rückschlag; nachdem die Kiste fast fertig war haben wir noch einmal die Regeln überflogen und mussten feststellen, dass das Gefährt zu lang war. Vor lauter Euphorie und Tatendrang haben wir uns an einem anderen Reglement orientiert was zur Folge hatte das wir 2,35 statt 2,10 Meter lang waren. Da war guter Rat teuer. Sonntag wurde dann die Säge angeworfen und das Heck um 25 cm gekürzt und gleich neu gebaut. Am Montag konnte dann der Erste Tollkühne eine Probefahrt machen. Die Kiste hielt, der Fahrer stieg unverletzt aus. Die erste Reaktion des Piloten: "Warum haben wir nicht schon früher mal eine Kiste gebaut?!"
Alles klar. Wir sind bereit :D
Der Renntag:
Im Gegensatz zum Vortag an dem wir Reifen bei schönstem Wetter abgeladen und verteilt haben startete der Sonntag mit zum Teil ergiebigem Regen. Ab 8 Uhr war Anmeldung. Wie der Name unsere Kiste ist wurde gefragt. Ähm... Naja da hatten wir uns noch keine Gedanken gemacht... Erst mal Pavillon aufstellen, irgendwas wird uns schon einfallen. Der Pavillon stand, wir waren klatschnass, hatten aber einen trockenen Unterstand... aber noch keinen Namen.
"ROSA EINHORN"
Die einhellige Meinung war zwar das ein rosa Einhorn ganz anders aussähe - nämlich wie ein Pferd mit nem Horn drauf - aber auf die schnelle konnte keines gefunden werden um das zu verifizieren.
Bei einer kurzen Streckenbegehung konnten wir das Monster von Rampe zum Ersten mal aus der Nähe sehen, das die Schreinerei Lukas gerade aufbaute. Respekt wenn nicht sogar furchteinflößend. Wir hatten schon damit zu kämpfen Fahrer für unsere Kiste zu finden, jetzt mussten wir hoffen das sie uns nicht abspringen. Zum ersten Testlauf war ein Fahrer vor Ort und bereit die Fahrt zu wagen. Vor uns starteten eine Reihe von Kisten die alle die Rampe überstanden, warum nicht auch wir. Der Testlauf wurde auf noch Regennasser Fahrbahn bestritten. Aber kein Problem, sobald die Kiste rollt, rollt sie und dann muss man durch. Mitten auf der Strecke anhalten und aussteigen war keine Option.
Als 17. Starteten wir die erste Zeitfahrt. BEST ZEIT! Leider nur zwei Kisten lang und als unser Gefährt wieder oben an der Boxengasse war, waren wir schon dritter. Kein Problem, vorne mit dabei, alles easy... die Rennen zwei und drei wurden von Tobias gefahren. Jede Runde besser als die vorherige. Wann immer wir Zeit hatten versammelten wir uns in unserer Box und ließen es uns gut gehen. Nach der letzten Zeitfahrt war die Anspannung riesig. Wir wussten der erste Platz gehörte uns nicht, aber welcher danach? Genau sollten wir es erst bei der Preisverleihung erfahren. Von hinten ging es los. Ok, wir sind im oberen Drittel; Top 10, ausgezeichnet; 7. schon vor der Bundeswehr; 6. schneller als die Polizei (erlaubt?);
5. Platz! 26,12 Sekunden. Ein exzellentes Ergebnis.
Die vorderen Plätze sind dann wieder nicht so wichtig^^
Alles in allem ein knappes Rennen. nur 2/100 Sekunden vor der Polizei. Die Plätze 2 - 12 sind im Bereich von 2 Sekunden. Der erste Platz der OWV ist überraschend eindeutig mit einer Sekunde auf den 2. Platz. Da waren wir chancenlos.
Aber unser Ziel wurde erreicht, wir waren ganz vorne dabei und wenn es anders gekommen wäre hätten wir nicht weniger Gaudi gehabt!
Fazit:
Ein super Tag; Klasse Veranstaltung; Top Orga; Wir sind schon alle ganz heiß auf das nächste Rennen; gedanklich wird schon optimiert...
Hoffentlich müssen wir nicht zu lange warten...
Nochmal herzlichen Danke an alle Organisatoren, Teilnehmer und natürlich auch die Zuschauer, die durchweg positive Resonanz und das Zahlreiches Erscheinen ermutigen zu einer Fortsetzung