27/05/2024
Es läuft mal wieder nicht rund. Das Abhalten klappt nicht! Dein Baby nimmt die Angebote nicht mit Freude an, sondern lehnt auf verschiedenste Weise ab. Der Wäscheberg wächst. Du liest dein Baby richtig, aber es entscheidet auszuscheiden, nachdem es auf dem Töpfchen saß und du es wieder angezogen hast…
Du bist frustriert. Denkst sch**ß auf Windelfrei! Denn viele der Vorteile, wie Entspannung, wenig Wäsche, klare Kommunikation, sauberes Baby, treffen gerade so gar nicht zu……
Ich verstehe die Frustration! Ich habe sie schon so oft erlebt! Ich bin gerade in meiner zweiten Windelfreireise unterwegs und beide waren nie „bilderbuchartig“: Ich hatte bei beiden echt viel Kaka in der Windel. Immer mal mehr, mal weniger, mal gar nichts. Aber eher mehr als gar nichts.
Und genau deshalb will ich das hier mit euch teilen und eine vermeintliche Bilderbuchversion etwas demontieren:
Es sind nicht die Treffer um die es geht, sondern um die Kommunikation. 💛
Es ist die Haltung von uns, in den Momenten, in denen eine Ausscheidung in die Windel geht, die einen Unterscheid macht. Fühlt sich das an, wie ein Supergau? Ein „bei anderen klappt das, bei uns nicht!-Gefühl“? Warum ist es denn unsere Erwartung, dass bei der Ausscheidungskommunikation (denn das ist der Begriff, der unser Thema hier am klarsten beschreibt) immer alle Backups sauber und trocken bleiben?
Die Kommunikation ist das Begleiten und Nicht-Alleinlassen mit dem komplexen Thema Ausscheidungen. Und ab spätestens einem halben Jahr erfordert es unsere Flexibiliät, das Dranbleiben und Mitgehen mit der Entwicklung um die Rahmenbedingungen immer zu verändern und zu schauen, was brauchst du, mein Baby, für ein entspanntes, freies Ausscheiden? Welcher Entwicklungsschritt ist gerade dran, der gerade alle Aufmerksamkeit für sich beansprucht, oder der ein anderes, autonomeres Ausscheidungsangebot braucht?
Und vor allem: (… Fortsetzung in den Kommentaren)