13/08/2024
⚠️ 🐋 Weniger als 10 Tage nach der Verhaftung des Walfanggegners Paul Watson hat Japan angekündigt, die gefährdeten Finnwale auf die Liste der im Sommer zu tötenden Tiere zu setzen. Damit bestätigt Japan den Verdacht, dass sie beabsichtigen, die größten Säugetiere der Welt auf hoher See zu jagen.
Am 21. Juli wurde Paul Watson auf Ersuchen Japans in Dänemark festgenommen, weil er sich gegen den illegalen Walfang im Südpolarmeer ausgesprochen hatte. Japan hat nun einen formellen Antrag auf seine Auslieferung gestellt.
"Japans Walfangprogramm wurde vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag für illegal erklärt, doch Japan verstößt weiterhin gegen internationales Naturschutzrecht. Paul Watson wird für Japans Verbrechen bestraft. Dänemark ist sich der politischen Motivation für dieses Verhaftungsersuchen bewusst: Japan will Paul Watson aus dem Weg räumen, um die großen Wale der Welt wieder abschlachten zu können," erklärte Locky MacLean an Bord des Flaggschiffs Captain Paul Watson vor der Küste Grönlands. Das Schiff war bis zur Verhaftung von Captain Watson auf dem Weg durch die Arktis, um den japanischen Walfang zu stoppen.
Finnwale, die zweitgrößten Wale der Welt, sind nach Angaben der International Union for Conservation of Nature weiterhin gefährdet, da sie durch jahrhundertelangen Walfang fast ausgerottet wurden. Diese riesigen Säugetiere können bis zu 90 Jahre alt werden und über 25 Meter lang sein.
Japan hat bestätigt, dass bis zu 59 Finnwale im Rahmen seiner kommerziellen Jagd gefangen und getötet werden dürfen. Diese Nachricht kommt, während das neu gebaute, 47 Millionen US-Dollar teure japanische Walfangschiff Kangei Maru zu seiner Jungfernfahrt aufbricht. Obwohl Japan zunächst nur die Jagd auf kleinere Wale erlaubte, verfügt die Kangei Maru über ein Deck, das lang genug ist, um 25 Meter lange Wale zu fangen.
JETZT IST HANDELN ANGESAGT!
Geht zum LINK IN DER BIO, um die Petition zu unterzeichnen und helft uns bei und dabei, das Abschlachten dieser gefährdeten Tiere zu beenden.